Meine Arbeit
Eine Darstellung meiner Arbeit in eigenen Worten
Im Mittelpunkt meines Schaffens steht der Mensch. Er befindet sich nach Beuys in einer Sender – Empfänger – Beziehung zur Welt, zum Mitmenschen und zum Universum und meines Erachtens auch zu sich selbst. Durch den kreativen Prozess gehe ich den Weg, sich selbst zu erforschen, Psychisches und Spirituelles zu evozieren.
Selbsterkenntnis setzt Fähigkeiten frei und eröffnet die Möglichkeit, durch Linie, Form und Farbe eine transpersonelle Kommunikation herzustellen. Ich drücke Gefühlszustände in Linie, Farbe und Form aus: Weiblichkeit, Liebe, Hoffnung, Einsamkeit, Glück und Unglück …, die Facetten eines Lebens. Die Farbigkeit meiner Bilder hat einen lyrischen Aspekt und die Gestalten, die aus dem Farbgrund hervortreten, erwecken diese Poetik zum Leben.
Der Mensch, der Künstler hat das elementare Bedürfnis sich mitzuteilen, um seine Individualität, seine Gedanken, seine Weltanschauung und seine Selbstanschauung auszudrücken. Das Mitteilen via Kunst, persönliche Erfahrungen und Empfindungen, Gedanken und Sichtweisen in die Gesellschaft einzubringen ist ein soziokultureller Beitrag zur Evolution.
So ergibt sich der erweiternde Kunstbegriff, Kunst nähert sich dem Leben an, das Leben wird Gesamtkunstwerk. Mit seismografischer Sensibilität erspürt die Kunst das gesellschaftliche Beben der Zeit.
Nach Leo Löwenthal ist Kunst “das größte Reservoir des geformten Protestes gegen das gesellschaftliche Unglück, der die Möglichkeit des gesellschaftlichen Glücks durchschimmern lässt”.
“Die große Mehrheit der Öffentlichkeit empfindet eine tiefe Befriedigung darin, ein Kunstwerk zu erkennen – anstatt sich selbst darin zu erkennen”, so Hundertwasser.
“Die Betrachter machen die Kunst!” stellte Duchamp fest. Und jede Kunstbetrachtung ist vom Standpunkt des Betrachters abhängig.
Kunst ist nicht Philosophie, folgt aber dem gleichen Wahrheitsanspruch und sucht direkten Zugang zum Menschen über die Sinne in poetischer Metaphorik und konzeptueller Selbstreferenz.
Kunst macht sichtbar, was und wie wir denken.
Rosa Bittner
Teilnahme an Ausstellungen
- Civitella d Agliano / Italien, Vernissage: 16.09.2004
- Heidelberg / Vernissage mit Ergebnissen der Kunstexkursion nach Italien: 21.10.2004
- Civitella d Agliano / Italien – Vernissage: 10.09.2005
- Heidelberg / Vernissage mit Ergebnissen der Kunstexkursion nach Italien: 07.12.2005
- Landschafts- Bilder / Heidelberg / Kunstfoyer der Neuen PH – Vernissage: 08.11.2005
- Bunte Mischung / Heidelberg / Kunstfoyer der Neuen PH – Vernissage: 06.12.2005
- Experimentelle Malerei / Keramische Objekte / Heidelberg / PH – Vernissage: 30.05.2006
- Art & Jazz / Galerie Schauraum, Worms – Vernissage: 30.05.2008
- Schlüssel zur Freiheit / Worms, Galerie “Schauraum” Worms 03.07.2009 – 30.07.2009
- Art & Jazz / Galerie Schauraum, Worms – Vernissage: 03.06.2010 – 13.06.2010
- Malerei und Grafik “Denkanstoß” Regio-Art Gerolsheim / Pfalz / 03.07.2010 – 04.07.2010
Einzelausstellungen
- “Poetische Farbspuren”, Galerie “Schauraum” Worms, Vernissage: 30.03.2007 – 09.04.2007
- “Narrative Grafik” / Caritascentrum St. Elisabeth / Worms, 17.09.2007 – 12.10.2007
- “Druckgrafik und Grafik” / Literarischer Salon / Bobenheim-Roxheim, 01.02.2008 – 21.02.2008
- “Druckgrafik und Grafik” / Literarischer Salon / Bobenheim-Roxheim, 17.01.2009 – 08.02.2009
- “Bunte Mischung aus Grafik und Malerei” / Cecil / Frankenthal, 26.06.2009
- Malerei und Grafik “Lebensspuren” / Juweliergeschäft / Wormser Str. 3 / Frankenthal, 30.10.2009 – 09.01.2010
- Malerei “Die Kräfte des Weiblichen und des Männlichen” / Literarischer Salon / Bobenheim-Roxheim, 09.05.2010 – 21.05.2010
- Malerei und Grafik “Das notwendige Prinzip: Liebe!” / Friedenskirche / Mainz-Mombach, 22.08.2010 – 09.2010
